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  • Sarah Kündig

Astrologin als Beruf?

6 gute Gründe Astrologie zu lernen

Ganz ursprünglich war die Astrologie kein "Beruf" den man mal einfach so lernen konnte. Es gab nur sehr wenige Eingeweihte und die wählten sich ihre Schüler ganz bewusst aus. Astrologie galt als Geheimwissenschaft und wurde hauptsächlich gelehrt um die Sprache des Himmels zu verstehen und um mehr Kontrolle über das eigene Leben zu erlangen.


Die Urgeschichte der #Astrologie kann so weit zurückverfolgt werden wie der Beginn der Menschlichen Kultur. Schon früh erkannten die Menschen dass der Mond die Vegetation beeinflusst. Zu dieser Zeit wurden Sonne und Mond als göttliches, mächtiges Prinzip verehrt. Ihr Entstehungszeitraum ist auf 5000 bis 6000 Jahre zu den Sumerern zurück zu führen.


Die Sternbilder wurden in der Antike nach Abschnitten des Jahres benannt. Denn man glaubte damals, die Jahreszeiten kämen von den Sternen. Und so wurden die Themen des Jahres auf 12 Sternbilder im Bereich der Sonnenbahn projiziert. Nun hat sich der Himmel in den letzten 2100 Jahren aufgrund der Präzession verschoben und die heutige Position der Sternbilder stimmen nicht mehr mit den damaligen überein. Dies hat für die Astrologie keine Bedeutung, denn wir Astrologen arbeiten nicht mit den Sternbildern, wir Astrologen arbeiten mit den #Tierkreiszeichen. Und wichtig, in der neuen, Psychologischen Astrologie wird nicht von einer Wirkung der Sternbilder auf den Menschen ausgegangen!


Wie erwähnt vertritt die Psychologische Astrologie nicht die Ansicht, dass die Gestirne tatsächlich physikalisch auf die Menschen wirken und sie so beeinflussen. Wir glauben aber, dass die Konstellation am Geburtstag eines Menschen stellvertretend für seine innere Welt steht. Ähnlich wie ein Thermometer die Temperatur anzeigt, zeigt das individuelle #Horoskop die Anlagen und Eigenschaften des Menschen an. Diese Annahme ist an das Synchronizitätsprinzip von Carl Gustav Jung angelehnt: Er beschrieb, wie sich zwei oder mehrere Ereignisse ohne kausalen Zusammenhang trotzdem als sinnhaft verbunden werden können.


Auch arbeitet die Astrologie bis heute mit dem geozentrischen Weltbild statt mit dem Heliozentrischen. Und zwar aus dem Grund weil die Astrologen den Menschen und das Leben hier auf Erden in den Mittelpunkt stellen. Der Horoskopeigner wird zum Zentrum der astrologischen Betrachtung, um den sich die Himmelskörper im Radix bewegen. Korrekterweise müsste hier das Weltbild nicht als geozentrisch sondern als anthropozentisch bezeichnet werden.

Astrologie ist also mit den derzeitigen wissenschaftlichen Methoden nicht beweisbar. Egal wie weit die Wissenschaft voranschreitet, die Menschen wenden sich der Astrologie zu, um #Antworten zu finden, die die Wissenschaft nicht geben kann. Sie ist logisch aber nicht psychologisch. Wir alle haben eine Ratio. Aber wir haben auch ein Gefühl, ein Herz und einen Bauch. Vielleich kommt der Tag an dem die Wissenschaft über andere Methoden verfügt um die Astrologie genauer beschreiben und begreifen zu können.


Persönliche Horoskope dienen der Orientierung und man kann sich an etwas halten, mit etwas konform sein. Ausserdem ist die Psychologische Astrologie durchwegs positiv - wenn sie nämlich Anlass gibt etwas im Leben zu ändern oder mal etwas #Neues zu wagen.



1. Du lernst dir selber besser zu vertrauen


Alles was du dir selber erarbeiten kannst, hat eine sehr viel tiefere Wirkung auf dich und gibt dir Kraft von innen heraus. Als ich dann selber anhand meines Horoskops gewisse Dinge sehen und nachvollziehen konnte, gab mir das das Vertrauen auf dem richtigen Weg zu sein.



2. Mehr über sich selber erfahren


In ein Astrologie #Coaching geht man für gewöhnlich weil man ein bestimmtes Anliegen oder Thema hat. Lernt man aber Astrologie selber, kann man dadurch mehr in die Tiefe des eigenen Horoskops einsteigen und noch sehr viel mehr über sich herausfinden.



3. Die Glühbirne für das ganze Leben


Unser Verständnis für uns selbst wird stark von unserem aktuellen Entwicklungsstand und unseren Erfahrungen geprägt. Unsere #Seele hat nun mal ihre eigenen Öffnungszeiten zu denen sie bestimmte Informationen zulässt oder eben nicht. Damals mit Anfang zwanzig wäre ich für bestimmte Themen nicht bereit gewesen, die später ein Thema wurden.


So hilft die Beschäftigung mit dem eigenen Horoskop uns mit den Jahren immer näher zu kommen und besser zu verstehen warum wir sind wie wir sind. Plötzlich tauchen verborgene #Träume oder Sehnsüchte auf oder wir werden zu neuen Ideen inspiriert.



4. Die richtigen Ziele für sich finden


Wir alle stehen zu bestimmten Zeiten vor bestimmten Entscheidungen: Welchen Beruf soll ich wählen, wo möchte ich wohnen, wie will ich leben?

Wenn man Astrologie kann, sieht man sehr genau was zu einem passt und was nicht. Man kann auch eine Tendenz in der Zukunft erkennen und dafür ein #Ziel festlegen. Dadurch dass wir unsere nächsten Entwicklungsschritte sehen, können wir klarere Entscheide treffen. Man erkennt Zeitfenster in denen Vorhaben besser gelingen oder aber man wartet ab bis es günstiger ist.



5. Krisen besser verstehen


Es gibt wohl kein Leben in dem keine Verletzungen stattfinden oder in dem es keine Ereignisse gibt, die plötzlich alles auf den Kopf stellen. Diese Verletzungen und erschütternden Ereignisse heilen am besten, wenn wir sie aus einer neuen Warte aus sehen. Wir können besser verstehen, was eine #Krise uns sagen will, damit wir das Erlebte leichter hinter uns lassen und werden wieder frei für Neues.



6. Mehr Liebe und Wertschätzung


Kennt man schliesslich auch die Horoskope von seinen Eltern, seinem Partner, seinen Kinder, hört man auf zu denken, die anderen sollen sich doch so oder so verhalten, damit es einem selber gut geht. Man erkennt die Stärken seiner Mitmenschen besser und versteht ihre Schwächen und kann aufgrund dessen besser nachvollziehen dass sie genauso wie man selbst, nicht einfach so locker aus ihrer Haut raus können.


Das wiederum bringt mehr Frieden und Harmonie in unseren #Beziehungen und macht uns gleichzeitig anziehender und liebenswerter für andere. Wir erkennen aber auch wenn jemand nicht oder nicht mehr zu uns passt und können uns dann leichter trennen.





Die Himmelsscheibe von Nebra. Sie gilt als älteste konkrete Darstellung astronomischer Phänomene. Sie soll 3600 Jahre alt sein. (Quelle: www.archaeologie-online.de)



Die Astrologie ist älter als alle Weltreligionen und sie ist die älteste Lehre über die Menschenweisheit überhaupt. Wenn sich namhafte Geister bis in die jüngste Zeit dem Studium der Astrologie annahmen, so sicherlich, weil sie deren realen Wert erkannten. Denn für das Studium der Astrologie braucht es eine gewisse Anfangsleidenschaft, Selbstreflektionsfähigkeit, Selbstdisziplin und weil sie nicht unumstritten ist, Kritikfähigkeit und Gelassenheit.


Würdest du dich gerne tiefer mit Astrologie befassen? Dann kannst du dich unter berufsberatung.ch weiter informieren oder wenn du konkret nach einer seriösen und fundierten Schule suchst, hilft dir der SAB bei der Auswahl.






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