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  • Sarah Kündig

Carl Gustav Jung - eine astrologische Abhandlung

Er wirkte primär nicht als Astrologe in der Astrologie, sondern schuf Begriffe und ihre Inhaltlichen Beschreibungen, welche die Psychologische Astrologie prägte.

#CGJung interessierte sich für spirituelle Konzepte und davon ausgehend war er der Astrologie gegenüber aufgeschlossen. Er schrieb bereits 1911 an Freud dass er sich ausführlich mit dieser Disziplin beschäftigt habe und vertrat später wiederholt die Ansicht dass die Astrologie eine Wissenschaft sei und zu unrecht von den Gelehrten verachtet werde. Jungs #Archetypenlehre ist der Ausgangspunkt für die Astrologie nach 1945 gewesen, die die psychologische Astrologie bis heute zur anerkannten führenden Kraft werden lässt.


Führende internationale Astrologen wie Liz Green oder Karen Hamaker-Zondag sehen ihre zentralen Bezugspunkte in der Lehre Jungs. Kein Wunder also, dass die Archetypenlehre für die moderne astrologische Deutung ein überaus passendes Hilfsmittel ist. Ist es doch genau das was die Psychologische #Astrologie möchte: persönliches Wachstum ermöglichen. Aber auch andere Begriffe wie Animus / Anima, der Schatten, die Persona, die Individuation, und das Modell der Synchronizität fliessen mit in die moderne Astrologie ein. Die Sprache Jungs wurde zum Esperanto der Astrologie, zu einer allgemeinen Währung, die in vielen unterschiedlichen Systemen als Zahlungsmittel anerkannt wurden.


Die moderne Psychologische Astrologie enthält sich jedweder Wertung bei der Deutung. Sie geht davon aus, das jede astrologische Konstellation positive und konstruktive Möglichkeiten bietet und die Basis bilden dabei die 12 Archetypen Widder bis Fische. So besteht jeder astrologische Archetyp immer aus einem Zeichen, einem Planeten und einem Haus (Sektor). In der Deutung zeigen uns die Planeten was geschieht, die #Tierkreiszeichen, wie es geschieht und die Häuser, wo es geschieht.


„Die moderne Psychologische Astrologie ist als Gegenentwurf zur deterministischen, klassischen Astrologie gedacht.”


Als ich vor zehn Jahren meine astrologische Diplomarbeit über C. G. Jung schrieb, wurde ich inspiriert vom Film Eine dunkle Begierde (A Dangerous Method), einem historischen Filmdrama aus dem Jahr 2011. Der an Tatsachen angelehnte Film zeigt die Affäre zwischen Jung und Sabina Spielrein und thematisiert in diesem Zusammenhang die Bekanntschaft und fachliche Auseinandersetzung zwischen Jung und Freud.


Nun jährt sich C. G. Jungs Todestag 2021 zum 60. Mal. Am 6. Juni 1961 verstarb er in seinem Haus in Küsnacht/ZH im Alter von 85 Jahren. Grund genug, dachte ich, euch meine umfangreiche Recherchier-Arbeit, publiziert in der Astrologie-Zeitung LOOP, vorzustellen.



Nehmt euch eine Tasse Tee oder Kaffee und viel Zeit. Ich wünsche gute Unterhaltung.








...und wenn ihr mögt, hier Teil 2







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