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  • Sarah Kündig

Money Mindset: Welche Überzeugungen hast du geerbt?

Aktualisiert: Nov 27

Bringe Licht in dein Money Mindset! Wenn es um deine Finanzen geht, spielt dein unbewusstes Verhältnis zu Geld und Wertvorstellungen eine grosse Rolle.



Viele Überzeugungen haben wir erlernt oder von unserer Familie übernommen. Welche Gefühle verbindest du mit Geld? Ist es dir peinlich, Geld zu verlangen? Oder fühlst du dich schuldig, wenn du Geld hast? Hier verrate ich dir die 5 besten Tipps, um deine geerbten Mindsets zu überprüfen, dich aus überlieferten Mustern zu befreien und die #Geldenergie endlich fliessen zu lassen.


Stell dir vor, du wachst auf und auf deinem Konto befindet sich plötzlich mehr Geld als du ausgeben kannst. Wie fühlt sich das an? Unrealistisch? Gut? Beängstigend? Ganz normal? Oder selbstverständlich? Was ist dein erstes Gefühl, dein erster Gedanke? Deine spontane Reaktion gibt dir Aufschluss darüber, wie du über #Geld denkst. Aber woher kommen überhaupt all diese Gedanken und Meinungen über Geld? Wieso sitzen sie so tief, obwohl du möglicherweise schon versucht hast, deine finanzielle Situation zu verändern?


Auf der bewussten Ebene wünschst du dir vielleicht mehr Geld, aber es klappt nicht, weil dein Unterbewusstsein dich mit negativen Glaubenssätzen, die du verinnerlicht hast, sabotiert. Denn in deinen Gefühlsüberzeugungen bewahrst du alles was du jemals über Geld, #Wertvorstellungen gehört oder gelernt hast, was dir – verbal oder nonverbal – in der Kindheit durch dein Familiensystem vermittelt wurde. Wenn es um deine #Finanzen geht, spielt dein unbewusstes Verhältnis zu Geld und Wertvorstellungen eine grosse Rolle.


Welches Geld-Mindset hast du übernommen?

Diese Glaubenssätze werden zu einer Art Gewohnheit, zu einem Automatismus. Zum Beispiel stehst du von einem Schaufenster und betrachtest ein sehr schönes, aber teures Kleid, und etwas flüstert dir zu: «Brauchst du das unbedingt? Es ist sehr teuer.» Oder wenn du einen neuen #Job suchst, hast du den Gedanken: «Arbeit allein macht nicht reich!» Deine finanziellen belifs suggerieren dir, dass dir der Posten oder das höhere #Gehalt nicht zusteht, weil du nicht gut genug bist oder dass es gar nicht in deiner Macht liegt, Geld zu haben, weil die, die «reich» sind, sowieso reich geboren wurden.


Solange dich dein Geld- oder Werte #Mindset limitiert, bist du nicht wirklich frei, vernünftige oder lukrative Entscheidungen in Bezug auf deine Finanzen zu treffen. Manche – oder viele – kommen gar nicht von dir selbst, sondern du hast sie unbewusst von deiner Familie oder deinen Vorfahren übernommen.



Somit kommen wir zu Tipp 1:


Erkenne deine Glaubenssätze!


Frage dich welche Einstellung zum Thema Geld, #Geldverdienen oder #Selbstwert du hast. Wie würdest du folgende Sätze spontan ergänzen, ohne lange zu überlegen?


· Geld ist…

· Geld zu verdienen macht…

· Geld zu verdienen ist…

· Arbeit macht…

· Arbeit ist…

· Ich bin es wert…

· Geld ausgeben ist

· Rechnungen…


Was fällt dir an den Sätzen auf? Sind sie eher positiv oder eher negativ? Wenn du tendenziell zu Letzteren neigst, so hast du eher ein negatives #Money Mindset. Du kannst diese Fragen nach Belieben weiterspinnen, denn die wirklich tiefen negativen Glaubenssätze, solche die den #Selbstwert betreffen, kommen erst in den tieferliegenden Schichten hervor. Dafür eignet sich ein Coaching, da man blinde Flecken oft nur über jemanden externes aufdecken kann. Aber keine Bange, der erste Schritt hast du ja bereits getan, in dem du meinen #Blog liest und dir die ersten negativen Glaubenssätze bereits bewusst gemacht hast.



Gehen wir also zum 2. Schritt


Verwandle negative in positive Glaubenssätze!


Um ein positives Geld-Mindset aufzubauen, ist es wichtig, alte und überholte negative Glaubenssätze in neue, starke und vor allem glaubhafte positive #Glaubenssätze zu verwandeln. Du überlegst dir also, was du stattdessen an die gleiche Stelle setzen kannst.


Gehe deine negativen Glaubenssätze einzeln nacheinander alle durch und…


…frage dich: ist der negative Glaubenssatz tatsächlich gerechtfertigt? Entspricht er der Wahrheit oder stammt er vielmehr vom Hörensagen? Und passt er überhaupt in mein Leben? Versuche dich dabei von Aussen, wie aus einer Vogelperspektive zu betrachten.


…finde Gegenargumente! Welche Wahrheit steckt im Negativen? Was ist positiv daran?

Was ist das Gegenteil? Wie kann ich es für mich nutzen? Spinne deine Ideen weiter und wichtig, schreibe alles auf was dir beim #Flowen in den Sinn kommt.


…formulieren um! Fange nun deine losen Ideen in positive Sätze umzuwandeln. Wichtig: schreibe sie so auf wie du sie denkst, nicht wie sie dir andere sagen! Höre dabei auf dein #Bauchgefühl. Wie fühlte es sich an? Richtig und stimmig? Wenn du zum Beispiel den negativen Glaubenssatz «so viel Lohn kann ich nicht verdienen weil ich ihn nicht wert bin» hast, wäre ein möglicher, positiver Glaubenssatz: «Ich bringe der Firma/dem Team den #Mehrwert, weil ich … gut kann und deshalb ist ein höherer Lohn gerechtfertigt» (Der Sinn oder das Warum ist wichtig beim Umformulieren).



Schritt 3


Verinnerliche deine neuen Money-Glaubenssätze


Fang an, dir deine neu formulierten Glaubenssätze durchzulesen und lerne sie auswendig. Nur so kannst du sie in deinem #Unterbewusstsein verankern und dafür sorgen, dass du zukünftig danach #handelst. Wichtig ist auch, dass du lernst, dich bei #Gedanken an negative Sätze zu ertappen und sie sofort in positive umkehrst. Auch hier gilt, Übung macht den Meister und so verblassen nach und nach deine jahrelang antrainierten, negativen Glaubenssätze und die Positiven werden stärker.



Der 4. Tipp mahnt dich


Gib aus, aber lebe nicht verschwenderisch


Finden den goldenen Mittelweg beim #Geldausgeben. Unnötige oder un-sinnige Kosten (kann für jede*n etwas anderes bedeuten) vermeiden, aber auf nichts verzichten. Dadurch ist das Geld im Fluss, sodass auch neues, im Idealfall natürlich mehr Geld nachkommen kann.



Abschliessend der 5. Tipp


Geldsparen


Meiner Meinung nach liegt der Kern des Geldsparens nicht darin aktiv und verbissen Geld zu sparen, sondern vielmehr darin, die Einstellung zum Geld zu ändern, einen lockeren Umgang mit ihm zu pflegen und anstatt zu verzichten, sich für etwas zu entscheiden. Wie wäre es, wenn du dir ab heute bewusst machst, wofür du dein Geld #sparen bzw. ausgeben möchtest? Denn der Gedanke «Ich möchte das Geld für … ausgeben» bewirkt etwas völlig anderes in dir und befreit dich von jeglichem #Verzichtsgefühl. In dem du dich aktiv für etwas entscheidest, richtest du deinen #Fokus auf das was du wirklich willst und so stärkst du dein positives Money Mindset.



Oft fehlt beim Geldverdienen nur das Quäntchen #Glück oder ein kleiner Dreh am Schräubchen. Im #Coaching finden wir deine vorhandenen #Blockaden heraus, die oft von Aussen wenig oder nicht Sichtbar sind. Wenn du das Gefühl hast, dich im Kreis zu drehen und nicht auf die Lösung zu kommen, dann schau mal hier. Ich unterstütze dich dabei, dein blinder Fleck zu finden um in die Lösung zu kommen.






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